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KMGV-Jahreskonzert 2012: Wilhelm Tell

Jahreskonzert 2012
Jahreskonzert 2012: Wilhelm Tell

Lassen Sie sich fesseln von der kompositorischen Kraft Rossinis, der in der Oper »Wilhelm Tell« – in der französischen Originalversion »Guillaume Tell« betitelt – den Freiheitskampf der Schweizer Urkantone gegen das Regime des Habsburger Reichsvogts Hermann Gessler thematisiert.

Mit der Oper »Wilhelm Tell« – die letzte Opernkomposition Rossinis – hat der Komponist ein Werk geschaffen, das in seiner ursprünglichen Form auf eine Spielzeit von rund 4,5 Stunden angelegt ist. Aus diesem Gesamtwerk führt der Kölner Männer-Gesang-Verein gemeinsam mit 3 den befreundeten Gastchören und den Solisten ausgewählte Auszüge auf, die insgesamt auf eine Spielzeit von rund 2,5 Stunden angelegt sind.

Großes Chorbild auf der Bühne

Zu den Besonderheiten der Oper »Wilhelm Tell« zählt die sehr starke Einbindung von Chören in das musikalische Geschehen und in die Handlungsabläufe der Oper. Rossini greift damit die historische Bedeutung der Auflehnung ganzer Volksgruppen gegen die Habsburger Krone auf und weist diesen Urkantonen eine musikalische Rolle zu, die den Legenden von ihren Taten bei der »Staatenbildung« der Schweiz durchaus entspricht. Im Gegensatz zu vielen anderen Opern sind die Chöre also kein ergänzender musikalischer Aspekt, sondern ganz wesentlicher Bestandteil der Oper. Hier ist vor allem eine Schlüsselszene zu nennen, in der die Bewohner der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden dem Anführer Wilhelm Tell ihre Treue schwören und zum Kampf rufen. Mit dem Kölner Männer-Gesang-Verein, der hier die Bewohner von Uri darstellt, dem Jungen KonzertChor Düsseldorf und dem Philharmonischen Chor Köln, die die beiden weiteren Urkantone musikalisch verkörpern, gelingt diese Aufteilung hervorragend. Um diese Volksgruppen auch visuell zu verdeutlichen, haben wir eine getrennte Aufstellung auf der Bühne und oberhalb der Bühne gewählt.