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Jubiläumskonzert 2017: Festakt zu 175 Jahren KMGV

KMGV-Jubiläumskonzert 2017
Jubiläumskonzert 2017: Festakt zu 175 Jahren KMGV

Vor 175 Jahren, genauer am 27. April 1842, traf sich eine kleine Gruppe von Herren, um über die Gründung eines Männergesangvereins zu beraten. Am Abend darauf waren es bereits 20 ambitionierte Sänger, die beim Gastwirt König den Grundstein für eine einmalige Erfolgsgeschichte legten: Der Kölner Männer-Gesang-Verein ist seit der Gründung am 27. April 1842 eng mit seiner Heimatstadt verbunden.

Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2017 machte der gemeinsamen mit den ebenso alten Zentral-Dombau-Verein gefeierte Festakt in der Philharmonie zu 175 Jahren Kölner Männer-Gesang-Verein am 24.06.2017. Die Laudatio auf die Jubilare hielt Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki. Besondere Ehrung erfuhren die zwei Kölner Traditionsvereine durch den Besuch des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier. Er lobte die Jubilare für ihr brgerschaftliches Engagement und als »älteste Bürgerinitiative der Welt«.

Musikalische Reise durch 175 Jahre KMGV

In großer Chor-Besetzung und unterstützt vom Mädchenchor am Kölner Dom, den Solisten Monica Mascus und Henning Jendritzka und der Neue Philharmonie Westfalen bot der KMGV ein Stück geübter Repertoire-Pflege dar. Vor den gut 2000 Festgästen in der ausverkauften Kölner Philharmonie stimmten die Sänger unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Steiner Stücke aus 175 Jahren Männerchorgesang in ausgewogener Intonation und kräftiger Klangfülle an.

Große Männerchor-Werke von Debussy, Mendelssohn Bartholdy, Orff, Strauss und Wagner standen auf dem Konzertprogramm. Bernhard Steiner leitete ein Festprogramm mit Musik aus 175 Jahren. Seinen Chor präsentierte der musikalische Leiter des KMGV auf absolutem Spitzenniveau! Rund 150 Tenöre und Bässe boten in verschieden großen Formationen eine klangliche Vielfalt und Präzision, die Publikum wie Presse begeistert aus den Polstern rissen: »Mal erfreuten die Sänger mal mit Wagner als würdige Gralsritter, mal mit Offenbach als schneidige Studenten.« »Zu bewundern war das gestochen scharfe Parlando der Zecher aus „Carmina Burana" ebenso wie das andächtige Piano der Pilger aus Tannhäuser.«