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König Fußball im Rampenlicht

Cäcilia Wolkenburg schießt FC Köln zur Meisterschaft
Cäcilia Wolkenburg schießt FC Köln zur Meisterschaft

Im Januar 2006 wird in ganz Deutschland nur noch ein Thema heiß diskutiert: Die im Sommer anstehende Fußball-WM im eigenen Land. Noch kann niemand ahnen, dass sich die WM zum "Sommermärchen" entwickeln wird. Aber für die Verantwortlichen der Cäcilia Wolkenburg stand schon frühzeitig fest, dass in diesem Jahr der König Fußball auch eine maßgebliche Rolle im Divertissementchen spielen müsse.

"Jangk zom Deuvel" - Ein Spiel um Liebe, Tor und Teufel lautete der Name des Stückes, in dem mit teils prophetischer Weitsicht die anhaltenden Probleme beim Ersten Fußball Club Köln persifliert wurden. Wenn man bedenkt, dass diese Zeilen am 06. Mai 2012 geschrieben werden - einen Tag nachdem der erneute Abstieg des 1. FC Köln aus der 1. Bundesliga besiegelt wurde - wird noch einmal klarer, dass tatsächlich nur ein faustischer Pakt, wie er im Stück 2006 beschrieben wird, dem FC aus der Krise helfen kann.

Der Kern der Handlung des Stückes "Jangk zom Deuvel" dreht sich um den ambitionierten FC-Präsidenten Wolfgang Onrath. Um den FC vor dem Abstieg zu retten, willigt er in einen Pakt mit dem zwielichtigen Spielvermittler Lutz Meyerfelder ein, der ihm verspricht, dem FC wieder als junges Spielertalent zur Verfügung zu stehen. Onrath verwandelt sich in den Spieler Peter Schmitz, der Tor auf Tor für seinen Verein erzielt. Bald wird aber klar, dass der ganze Pakt nur ein Teil einer großen Verschwörung ist. Das Ziel: Der FC Byern München soll als Meister inthronisiert werden. Auf kölsche Art wird in Spiel der Cäcilia dieses schmutzige Geschäft verhindert und der FC am Schluss Deutscher Meister. Schade eigentlich nur, dass der Schluss des Stückes wo wenig mit der Realität in Köln zu tun hat!

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